Welche Stifte zum Zeichnen? Die besten Bleistifte und Kohlestifte!

Bleistifte und Kohlestifte

Welche Stifte sind die besten zum Zeichnen?

Hallo lieber Künstler,
immer wieder werde ich gefragt, welche Stifte zum Zeichnen die besten sind. Deshalb hab ich entschieden, ein ausführliches Zeichentutorial zu diesem Thema zu verfassen.

Folgende Themen erwarten dich in diesem Artikel:

  1. Die wichtigsten Stiftarten
  2. Vorteile und Nachteile der Stiftarten
  3. Stifte Härtegrad
  4. Anwendungsbeispiele
  5. Youtube-Video mit weiteren Erklärungen zum Zeichenwerkzeug

1. Die wichtigsten Stiftarten

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Der Stift ist das wichtigste Werkzeug beim Zeichnen, deshalb ist es sehr verständlich, dass Anfänger zuerst wissen wollen, welche Zeichenstifte die besten sind.

Die im Bild dargestellten drei Stiftsorten genügen, um fotorealistische Zeichnungen zu erschaffen.
Natürlich benötigt man von jeder Sorte verschiedene Härtegrade, auf diese werde ich in Abschnitt drei genauer eingehen.
Zunächst jedoch mehr zu den Stiftarten.

Bleistifte – Grafitstifte

Bleistifte – oder auch Grafitstifte genannt – eignen sich hervorragend für helle bis mitteldunkle Bereiche. Sie sind sehr gut geeignet, um die ersten Skizzen und Formen einer Zeichnung auf Papier zu bringen. Das Grafit, welches beim Zeichnen auf das Papier aufgetragen wird, ist sehr fein und eignet sich ideal für helle bis dunkle Hauttöne. Bleistifte lassen sich mit verschiedenen Hilfsmitteln sehr gut verschwischen.

Nachfolgend findest Du einen Link zu den Bleistiften, die ich verwende:
Farber Castell 9000

Kohlestifte

Kohlestifte bestehen aus gepresster Kohle und werden in verschiedensten Bereichen angewandt. Die Kohlepartikel sind in der Regel etwas gröber als die von Grafitstiften. Deshalb sind sie in hellen und feinen Bereichen der Zeichnung sehr vorsichtig einzusetzen. In feinen Hautbereichen können die Kohlestifte schnell schmutzig wirken.

Nachfolgend findest Du Links zu den Kohlestiften, die ich verwende:
Conté a Paris HB
Conté a Paris B
Conté a Paris 2B
Conté a Paris  3B

Schwarzsteinstifte

Schwarzsteinstifte sind ideal für sehr dunkle Stellen und sind gleichzeitig sehr gut verwischbar. Mir ist kein Stift bekannt, der noch dunklere Bereiche erzeugen kann. Durch die gute Verwischbarkeit lassen sich mit diesen Stiften unzählige Tonstufen erzeugen.

Nachfolgend findest Du Links zu den Schwarzsteinstiften, die ich verwende:
Pierre Noire HB und 2B
Pierre Noire 3B

2. Vorteile und Nachteile der Stiftarten

Für was welche Stifte verwenden

Nachdem man nun die verschiedenen Stiftarten kennengelernt hat, möchte man natürlich wissen, wo die Stärken und Schwächen der Stifte liegen. Hierbei möchte ich zuerst sagen, dass man jeden Stift prinzipiell für alles anwenden kann. Jede „Schwäche“ ist oft an einer anderen Stelle eine „Stärke“.

Bleistifte – Grafitstifte
Bleistifte lassen sich besonders leicht mit herkömmlichen Spitzern spitzen. Darüber hinaus haben sie sehr feine Partikel, was es ermöglicht, sehr feine Übergänge und kaum sichtbare Nuancen zu erzeugen.
Ein möglicher Nachteil von Bleistiften ist das Glänzen des Grafits. Durch die Partikel im Grafit beginnt die Zeichnung schnell stark zu glänzen. Dies kann nachteilig sein, wenn der Effekt nicht gewünscht ist.

Kohlestifte
Kohlestifte sind im mittleren Bereich angesiedelt. Sie sind nicht ganz so fein wie Bleistifte, jedoch kann man mit ihnen deutlich dunklere, matte Oberflächen erzeugen.
Wie bereits oben erwähnt, sind Kohlestifte deutlich gröber als Bleistifte. Man sollte diese also sehr gezielt einsetzten.
Weiche Kohlestifte lassen sich schwer mit herkömmlichen Spitzern spitzen. Sie werden deshalb oft mit einen Messer (Rasierklinge) und Schleifpapier gespitzt . Dies benötigt etwas Übung!

Schwarzsteinstifte
Die große Stärke der Schwarzsteinstifte ist die Mattheit und die Dunkelheit, die sie auf das Papier bringen. Viele benutzten die Stifte jedoch auch als Allround-Talent. Durch das Verwischen lassen sich auch mit einzelnen Schwarzsteinstiften ganze Portraits zeichnen.
Die große Herausforderung bei diesen Stiften ist das Spitzen. Sie brechen sehr leicht und man braucht viel Übung, um sie zu spitzen.

3. Stifte Härtegrad

Bleistift Härtegrad Tabelle

In der oben dargestellten Tabelle siehst Du die Stift- Härtegrade. Die Skala geht von 9B = sehr weich bis
9H = sehr hart
. Doch was bedeutet der Stift Härtegrad in der Praxis? Den Härtegrad könnte man in anderen Worten auch Dunkelheitsgrad nennen. Kurz gesagt, je weicher ein Stift, desto dunkler kannst Du mit ihm malen.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass der weiche Stift seine Partikel viel leichter an das Blatt abgiebt als der harte.
Wenn Du also helle Bereiche malen willst, solltest Du am besten einen harten Stift verwenden. Willst Du etwas Dunkles malen, verwendest Du am besten die weichen Stifte.

Genaue Anwendungsbeispiele folgen im nächsten Abschnitt.

4. Anwendungsbeispiele für das Zeichnen

Nachfolgend zeige ich dir anhand einer meiner Zeichnungen, wo Du welche Stifte einsetzen kannst. Ich hoffe die Beispiele helfen dir dabei das Vorgehen zu verstehen.

Realistisch Zeichnen

5. Youtube-Video mit weiteren Erklärungen zum Zeichenwerkzeug

Im nachfolgenden Video zeige ich dir welche Stifte, Radiergummis, Pinsel und weiteren Zeichenwerkzeuge ich verwende.

Viel Spaß! 🙂

Mehr zu Zeichenmaterialien findest du auch in meinem Beitrag zu Zeichenutensilien. 🙂

In unserem Kunst-Blog findest Du viele weitere Beirtäge zum Thema Kunst und Kreativität.

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10 Idee über “Welche Stifte zum Zeichnen? Die besten Bleistifte und Kohlestifte!

  1. Anne
    Anne sagt:

    Der Beitrag zu Blei- und Kohlestiften hat mir sehr geholfen 🙂 Was mich noch interessieren würde: Auf dem obersten Bild hat einer der Bleistifte eine richtig feine Spitze. Wie schaffe ich es, einen Bleistift so zu spitzen und welche Bleistifte eignen sich dafür?

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