Aquarellstifte Anwendung – Der Pinselstifte-Guide: Alles, was du zur Brush Pen und Aquarellstifte Anwendung wissen musst

Pinselstifte vermalen

Aquarellstifte Anwendung – Du willst alles rund um Aquarellstifte und deren Anwendung wissen? Dann viel Spaß mit diesem Beitrag. 😊

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Aquarellstifte Anwendung – Mit den Pinsel- bzw. Aquarellstiften – oder engl. Brush Pens – fing alles an. Sie waren das erste Produkt von Schnaud. Auch heute noch liegen uns die Aquarellstifte besonders am Herzen. Grund genug, dir heute einmal alles rund um dieses vielfältige Produkt und dessen Anwendung vorzustellen!

Vielleicht hast du schonmal von diesen Stiften auf Wasserbasis gehört, mit denen du z. B. schöne Schriften und kleine Verzierungen malen kannst? Du möchtest nun wissen, wie genau die Aquarellstifte-Anwendung funktioniert und was du dazu brauchst? Oder du möchtest erstmal überhaupt Aquarellstifte und deren Anwendungsmöglichkeiten kennen lernen? Dann würde ich sagen: Schön, dass du diesen Beitrag gefunden hast. Denn all das werden wir uns jetzt Schritt für Schritt gemeinsam anschauen. Am Ende des Beitrags wirst du hoffentlich alles über die Aquarellstifte-Anwendung wissen, was du brauchst, um deine eigenen Kunstwerke mit diesen Allrounder-Stiften schaffen zu können. Auf geht’s!

Vor der Aquarellstifte-Anwendung: Was sind Pinsel-/Aquarellstifte bzw. Brush Pens eigentlich?

Bevor wir uns aber im Detail der Aquarellstifte-Anwendung widmen, fangen wir erstmal mit der Frage aller Fragen an, wenn die Begriffe „Pinselstift/Aquarellstift“ – oder engl. „Brush Pen“ – fällt. Was ist das eigentlich?

Watercolor Brush Pens

 

Pinsel-/Aquarellstift = Stift + Pinselspitze

Naja, im Grunde genommen deutet der Name ja schon an, was ein Pinsel- bzw. Aquarellstift ist. Es handelt sich letztendlich um einen Stift, der eine pinselartige Spitze hat. Diese Spitze kann dabei aus verschiedenen Materialien hergestellt sein. Das werden wir uns gleich noch genauer anschauen. In jedem Fall aber ist die Spitze sehr flexibel, sodass du damit wie mit einem „richtigen“ Pinsel malen kannst. Je nachdem, ob du beim Malen dann fest oder nur leicht auf den Stift drückst, kannst du dicke oder dünne Linien malen. Und das mit nur einem einzigen Stift anstatt mit vielen verschiedenen Pinseln!

Im Gegensatz zum klassischen Pinsel musst du die Aquarellstift-Spitze zur Anwendung auch nicht erst in Farbe tunken. Vielleicht erinnerst du dich noch daran, wie du in deiner Kindheit Bilder mit Filzstiften gemalt hast. Stiftdeckel ab und schon konntest du los malen. Und so einfach kannst du auch die Aquarellstifte-Anwendung starten. Die Farbe des Aquarellstifts kommt nämlich direkt aus dem Stift selbst. Denn Aquarellstifte sind Stifte auf Wasserbasis, die Farbpigmente enthalten.

Der Aquarellstift – Wasserfarbe to Go

Pinselstifte Farbübergänge

Sie werden übrigens auch gerne als Wasserfarbenstifte bezeichnet. Vielleicht fragst du dich, weshalb ich immer von Pinsel- bzw. Aquarellstifte sprechen. Ich bin sicher, bei der Stifte-Anwendung wirst du bestimmt merken, warum ich gerne das Wort „Aquarellstift“ verwende. Nachdem du die Farbe des Aquarellstifts auf das Papier aufgetragen hast, kannst du die Farbe nämlich mit einem Wassertankpinsel oder mit einem herkömmlichen Pinsel und Wasser vermalen. Dadurch ergeben sich tolle Aquarell-Effekte.

Wir halten somit also fest. Ein Pinsel- bzw. Aquarellstift ist eine super Mischung aus Buntstift und Wasserfarb-Pinsel, mit dem du ohne separate Farbe und somit schnell und einfach tolle Wasserfarb-Kunstwerke schaffen kannst.

Einige sehr schöne Aquarellstifte-Anwendungsmöglichkeiten werden wir uns jetzt anschauen.

Multitalent Brush Pen: Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für deine Aquarellstifte

Entdecke deine Kreativität mit der Aquarellstifte-Anwendung – Male bunte Aquarellbilder und schöne Verzierungen

Ich habe es gerade eben ja schon angedeutet. Eine mögliche Pinselstifte-Anwendung ist das Aquarellieren bzw. das Ausmalen von Bildern.

Heißt, du malst mit deinen Aquarellstiften bunte Wasserfarbbilder, die du sonst mit Wasserfarben und Aquarellpinsel erschaffen würdest. Nur dass du jetzt statt Pinsel und Farbkasten nur die Aquarellstifte brauchst. Gerade für unterwegs ist das super praktisch. Und würdest du diesem Bild rechts ansehen, ob es mit „normalen“ Wasserfarben oder mit Aquarellstiften gemalt ist?

Wasserfarbenstifte

Auflösung: Das Bild ist ein top Beispiel für die Aquarellstifte-Anwendung. 😊 Eine der Techniken, die du z. B. beim Malen solcher Bilder anwenden kannst, stelle ich dir später noch vor.

Eine weitere Möglichkeit, Aquarellstifte anzuwenden, ist es übrigens, kleine Verzierungen in dein Notiz- oder Skizzenbuch zu malen.

Und damit nähern wir uns auch schon einer weiteren Aquarellstifte-Anwendungsmöglichkeit (die ist eher für Fortgeschrittene): dem Lettering.

Aquarellstifte-Anwendung: Zaubere schöne Schriften durch Lettering mit Brush Pens

Vielleicht hast du ja schonmal Google nach dem Thema „Pinselstifte bzw. Aquarellstifte Anwendung“ befragt. Na, was erscheint ganz oben in den Suchergebnissen? Es tauchen Wörter wie „Lettering“, „Handlettering“ oder auch „Brush Lettering“ auf. Du fragst dich jetzt, was das ist?

Was ist Lettering?

Pinselstifte Anwendung Handlettering

Also, Lettering ist eigentlich eines der Trendhobbies der letzten Jahre.

Es geht dabei „einfach“ nur darum, z. B. Grußkarten, Briefe, Geschenkanhänger und so weiter und so fort durch schöne Schriften zu verzieren. Lettering ist also somit eine Kunstform des Schreibens.

Anders als bei der Kalligraphie, bei der klassischerweise Feder und Tusche verwendet werden und die daher als Königsform des Schönschreibens gilt, hast du beim Lettern aber viel mehr Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten. Es gibt nämlich verschiedenste Schriftarten, Effekte und Schreibstile.

Das Handlettering – Lettering ohne Grenzen

Wenn du dich in deiner künstlerischen Freiheit beim Lettern durch keinerlei Materialvorgaben einschränken lassen möchtest, solltest du dich mit dem Handlettering beschäftigten. Da kannst du nämlich mit quasi jedem Stift auf jedem Papier lettern.

Brush Lettering – Lettern mit Pinsel – oder doch lieber mit einem Aquarellstift?

Etwas anders ist das beim Brush Lettering. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es da um das Lettern mit einem Pinsel – oder eben mit einem Aquarellstift!

Das Lettern mit einem Pinsel kann gerade für Lettering-Neulinge eine wahre Herausforderung sein. Du musst dich dann nämlich nicht nur auf das Schönschreiben, sondern auch noch auf die richtige Anwendung deines Schreib-Werkzeugs konzentrieren.

Und genau da kommen die Aquarellstifte ins Spiel. Auch mit Aquarellstiften brauchst du etwas Übung, aber du kannst deutlich einfacher tolle Schriften malen als mit einem herkömmlichen Pinsel oder Kalligraphie-Werkzeug. Du kannst dich dabei durch die einfache Aquarellstifte-Anwendung voll und ganz auf das Schreiben und Verzieren konzentrieren. Gerade für Lettering-Anfänger sind Aquarellstifte somit eine super Möglichkeit, das Lettern mit viel Spaß zu erlernen.

Pinselstifte Schnaud

Na, neugierig geworden, das Brush Lettering oder generell Aquarellstifte mal auszuprobieren? Super!

Und damit dein Start in die Aquarellstifte-Anwendung auch wirklich problemlos gelingt, schauen wir uns jetzt als nächstes an, welche Materialien du für den Start braucht. Klar, Aquarellstifte – aber welche und was sonst noch so?

Die Materialfrage: Was brauche ich an Ausrüstung zur Anwendung von Aquarellstiften?

Der Hauptdarsteller: Die Wahl deines Aquarellstifts

Brush Pen Buecher

Auch wenn du dir vielleicht gerade denkst „Na ist doch klar, dass ich zur Aquarellstifte-Anwendung einen Aquarellstift brauche“, ist die Frage nach den benötigten Materialien zur Aquarellstifte-Anwendung doch nicht so banal, wie sie auf den ersten Blick scheint.

Denn Pinselstift ist nicht gleich Pinselstift. Es gibt auf dem Markt verschiedenste Anbieter und somit auch verschiedenste Produkte. Der Hauptunterschied zwischen den Stiften liegt dabei in der Art der Pinselspitze. Das schauen wir uns jetzt mal genauer an.

Übrigens: Mehr zu den Unterschieden zwischen den Pinselstift Arten und wie du anhand von 3 Fragen den für dich perfekten Pinselstift findest, erklären wir dir in unserem Brush Pen Vergleich.

Variante 1: Pinselstifte mit robuster Kunststoffspitze

Die erste Pinselstift-Variante, die dir begegnet, wenn du dich mit Aquarellstiften und deren Anwendung auseinander setzt, sind Pinselstifte mit einer Spitze aus Kunststoff.

Diese Stifte sind streng genommen keine Pinselstifte, da sie keine Pinselhaare besitzen, sondern eine filzartige flexible Spitze. Das heißt aber nicht, dass sie schlechter sind als Aquarellstifte mit einzelnen Haaren. Gerade für komplette Mal- und Lettering-Anfänger sind diese sehr interessant, da man mit ihnen sehr leicht lettern kann. Auch mit eher rauem Mal- bzw. Schreibgrund kommen diese Kunststoffspitzen-Pinselstifte gut klar.

Wenn du allerdings größere Aquarellkunstwerke malen möchtest, ist diese Art Pinselstifte für dich nicht so gut geeignet. Kunststoffspitzen-Pinselstifte sind aber dann super, wenn du lettern oder kleine Detailzeichnungen malen möchtest.

Der Klassiker: Pinselstifte mit feiner Filzspitze

Die meisten Pinselstifte, die du kaufen kannst, haben eine Spitze in Kegelform aus Filz. Sie werden in verschiedensten Größen angeboten. Für erste Pinselstifte-Anwendungen würde ich dir eher dazu raten, einen etwas größeren Pinselstift zu wählen.

Insgesamt sind Pinselstifte mit Filzspitze sehr gut für Lettering geeignet und bieten speziell für Lettering-Anfänger einen guten Einstieg. Aber auch zum Ausmalen von Malbüchern kannst du Pinselstifte mit Filzspitze z. B. super verwenden.

Pinsel in Stiftform: Pinselstifte mit Pinselhaarspitze

Kommen wir nun zum Pinselstift mit Pinselhaar-Spitze. Diese Pinselstifte kommen dem Malgefühl mit einem Pinsel am nächsten. Wieso? Weil die Spitze, wie bei einem richtigen Pinsel auch, aus vielen einzelnen Haaren besteht. Diese Haare laufen vorne spitz zu, sodass du sowohl feine Details als auch größere Flächen malen kannst.

Mit Pinselhaar-Aquarellstiften hast du also vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Von Aquarellbildern über kleine Zeichnungen bis hin zum Lettering — deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wir von Schnaud haben selbst ein tolles Pinselstifte Set im Angebot. Deshalb können wir dir natürlich unsere Pinselstifte von Schnaud nur ans Herz legen. 😊

Weitere Unterschiede von Aquarellstiften und deren Anwendung

Neben der Pinselspitze gibt es noch vielfältige andere Unterscheidungsmöglichkeiten von Aquarellstiften. Drei Dinge möchte ich dir daher für deine Kaufentscheidung noch mitgeben:

Wasserfestigkeit

Nicht alle Pinselstifte sind wasserlöslich. Es gibt tatsächlich auch wasserfeste Pinselstifte. Das sind dann aber keine Aquarellstifte. Mit diesen Stiften lassen sich dann keine Aquarelleffekte erzeugen. Deshalb würde ich dir dazu raten, beim Kauf auf Wasserlöslichkeit der Stifte zu achten.

Farbe

Aquarellstifte gibt es in verschiedensten Farben. Ich würde dir empfehlen, dir eine gewisse Aquarellstift-Farbpalette zuzulegen, damit du dir beim Malen und Gestalten keine Grenzen setzt. Deshalb enthält unser Produkt von Schnaud auch 20 verschiedene Farben.

Lichtbeständigkeit

Bei der Anwendung mancher Aquarellstifte verblasst dein Kunstwerk mit der Zeit, wenn es zu viel Lichteinwirkung ausgesetzt wird. Achte darauf, ob die Farbe deiner Aquarelllstifte lichtbeständig ist.

So, mit all diesem Wissen im Hinterkopf wirst du bestimmt deinen Pinsel- bzw. Aquarellstift finden. 😊 Widmen wir uns daher noch der Frage nach dem Malgrund.

Du hättest gerne noch mehr rund um die verschiedenen Pinselstift Arten gewusst? Dann schau dir mal noch unseren Brush Pen Vergleich an.

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Immer ein Thema: Der richtige Malgrund für die Aquarellstifte-Anwendung

Pinselstifte Schnaud

 

Es ist eben, als wir uns die verschiedenen Pinselspitzen angeschaut haben, schonmal angeklungen. Auch die Wahl deines Malgrunds – also des Mal- bzw. Schreibpapiers – spielt eine wesentliche Rolle für dein Aquarell- bzw. Letteringergebnis. Grundsätzlich empfiehlt sich für die Aquarellstifte-Anwendung der Einsatz von Aquarellpapier. Immer im Kopf behalten musst du dabei aber, dass sich nicht jede Pinselspitze mit jedem Papier verträgt.

Vor allem, wenn du Aquarellstifte mit einer sehr sensiblen Spitze benutzt (was z. B. bei Stiften mit einer Filzspitze der Fall ist), solltest du sehr feines, glattes Aquarellpapier verwenden. Du solltest darauf achten, dass sich das Papier nicht zu schnell wellt beim Auftragen von Wasser. Das Vermischen von Farben ist mit glattem Papier übrigens ziemlich einfach.

Wenn du generell gerne die Farben deiner Aquarellstifte vermischen möchtest, solltest du dich mal mit satiniertem Papier – Hot Pressed Papier befassen. Gutes Papier gibt es z. B. von Hahnemühle.

Tipp: Wenn du mehr über Aquarellpapier wissen möchtest, schau dir mal meinen Beitrag über Papier für Aquarell an. 😊

Und nachdem wir jetzt in der Theorie alles über Aquarellstifte gelernt haben, kommen wir nun endlich zum praktischen Teil. Schauen wir uns einmal eine Auswahl an Techniken zur Aquarellstifte-Anwendung an!

Die Technik machts: So gelingen dir schöne Schriften und Kunstwerke mit der richtigen Aquarellstifte-Anwendung – eine Auswahl an Anwendungs-Möglichkeiten

Aquarellstifte-Anwendung Nummer 1: Das Lettering

Regel Nummer 1: Bewahre die Haltung

Fangen wir also an mit der ersten Aquarellstifte-Anwendungsmöglichkeit: dem Lettering. Und noch bevor du den ersten richtigen Strich oder den ersten Farbklecks mit deinem Aquarellstift aufs Papier bringst, solltest du dich erst einmal mit dem Aquarellstift in deiner Hand vertraut machen. Liegt er angenehm und leicht in deiner Hand?

Wie du das herausfindest? Nun, der Stift sollte so in deiner Hand liegen, dass du die Farbe in fließenden Bewegungen aufs Papier bringen kannst.

Aquarellfarben zeichnen

Probiers mal aus! Es ist ein bisschen so wie damals in der Grundschule, als du die Schreibschrift gelernt hast. So ähnlich sollten die Linien auch jetzt schwungvoll und leicht aufs Papier gelangen. 😊

Das A und O zur Aquarellstifte-Anwendung beim Lettering: Linien zeichnen will gelernt sein

Linien malen Pinselstifte Anwendung

Und damit wären wir auch schon bei DEM Thema schlechthin beim Lettering: den Linien. Genau die Kombination aus dicken und dünnen Linien macht das Brush Lettering nämlich aus.

Wie du diese Kombination schaffst? Dadurch, dass du unterschiedlich fest auf deinen Pinselstift drauf drückst. Ich würde dir daher empfehlen, deine allerersten Aquarellstifte-Anwendungsversuche dazu zu nutzen, ganz viele Variationen an dicken und dünnen Linien zu malen. So lange, bis du ein Gefühl dafür entwickelt hast, wie genau dein Aquarellstift auf Druck reagiert und wie die Buchstaben dann auf dem Papier aussehen. 😊

Weitere Infos zu den allerersten Schritten mit Aquarellstiften findest du übrigens auch in unserem Beitrag zum Thema „Brush Pens“. 😊

Wenn du dich dann mit deinem neuen Schreib- und Malwerkzeug, dem Aquarellstift, angefreundet hast, kannst du dich an den ersten „richtigen“ Techniken versuchen. Und da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Damit du direkt „richtig“ mit dem Lettern loslegen kannst, stelle ich dir heute eine mögliche Aquarellstift-Anwendungstechnik beim Lettern vor.

Farbe über Farbe – Schaffe mit dem Farbenmix farbenfrohe Schriften mit deinen Aquarellstiften

Die Grundlagen des Farbmix

Eins vorweg: Wenn du mit deinem Aquarellstift in der Anwendung schöne Farbverläufe schaffen möchtest, solltest du dich mit dem Einsatz eines Wassertankpinsels vertraut machen. Der ist z. B. in unserem Pinselstifte-Set von Schnaud mit enthalten. Er hilft dir dabei, die Farben deiner Buchstaben zu verwischen und so schöne Farbübergänge zu erzeugen.

Auch bei der Technik, die ich dir heute vorstellen will, kann dir der Wassertankpinsel helfen. Wir schauen uns den Farbenmix an. Was heißt das?

Also, für den Farbenmix brauchst du zunächst einmal mindestens 2 Aquarellstifte in verschiedenen Farben. Diese beiden (oder mehr) Farben werden dann in ein und demselben geletterten Buchstaben miteinander vermischt. Wie genau geht das?

Farbübergang Pinselstifte
Farben mischen Schritt für Schritt
  1. Zuerst solltest du auf einem Schmierpapier einmal testen, was passiert, wenn du die beiden Farben, die du dir ausgesucht hast, miteinander mischst. Einen Hinweis auf die Farbe, die du durch Mischen erhalten wirst, kann dir übrigens mein Beitrag über den Farbkreis geben. 😊 Na, zufrieden mit deiner Farbwahl? Super, dann kommt Schritt 2.
  2. Male deine Buchstaben mit einer der Farben, die du dir ausgesucht hast.
  3. Jetzt setzt du mit deiner anderen Farbe ein paar Farbkleckse in einen Teil des gemalten Buchstabens – entweder oben oder unten hin.
  4. Dann kommt der große Moment des Wassertankpinsels. Gehe mit dem Wassertankpinsel so lange über den Buchstaben mit den Farbklecksen, bis sich die Ursprungsfarbe des Buchstaben mit den Klecksen mischt und du ein harmonisches, schön gemischtes Gesamtbild erhältst.

So einfach kann die Aquarellstifte-Anwendung und das Lettern sein!

Aquarellstifte-Anwendung Nummer 2: Schaffe wahre Aquarellkunstwerke – mit einem Pinselstift!

Damit kommen wir zur zweiten möglichen Aquarellstifte-Anwendung: dem Aquarellieren.

Auch bei dieser Art der Aquarellstifte-Anwendung würde ich dir empfehlen, dich mit dem Einsatz des Wassertankpinsels vertraut zu machen. Du wirst feststellen, dass sich dadurch deine künstlerischen Möglichkeiten enorm erweitern!

Auch beim Aquarellieren gibt es viele mögliche Techniken. Die grundlegendste dieser Techniken werde ich dir heute vorstellen.

Die Wasser auf Farbe Technik

Papier für Aquarell dicker

Ähnlich wie du es gerade schon beim Farbenmix bei der Aquarellstifte-Anwendung „Lettering“ gelernt hast, trägst du auch bei der Wasser auf Farbe Technik zuerst mit einem Aquarellstift deiner Wahl Farbe aufs Papier auf (Wichtig: Verwende unbedingt Aquarellpapier!).

Das Ganze wiederholst du mit einer zweiten Farbe. Die bringst du am besten in einer Linie bzw. auf einer Fläche direkt neben der ersten Farbe auf.

Dann kommt wieder der Wassertankpinsel zum Einsatz. Verwische die beiden Farben damit am Übergang miteinander. Am einfachsten geht das, wenn du den Wassertankpinsel in kreisenden Bewegungen über das Papier bewegst. Du wirst sehen, du erhältst echt coole Aquarelleffekte!

Diese Technik funktioniert übrigens auch super, wenn du nur eine einzige Aquarellstiftfarbe verwendest. Über die so gemalte Fläche gehst du dann auch wieder mit einem Wassertankpinsel drüber, sodass die Farbe verläuft und deine Fläche ein Muster erhält.

Tipp: Statt einem Wassertankpinsel kann auch der Einsatz einer herkömmlichen Wassersprühflache interessante Aquarelleffekte entstehen lassen. Nachdem du deine (verschiedenen) Aquarellstift-Farben aufs Papier gebracht hast, besprühst du die Linien bzw. Flächen mit Wasser. Was passiert? Die Farben verlaufen und es entstehen verschiedenste Muster und Farbverläufe. Es gilt einfach: Sei kreativ und lass deiner Fantasie freien Lauf! Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten zur Aquarellstifte-Anwendung!

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Kurz und Knapp

Und damit möchte ich unsere heutige Beschäftigung mit dem Thema „Aquarellstifte Anwendung“ auch abschließen. Alles Grundlegende solltest du jetzt wissen. 😊

Wir haben uns gemeinsam angeschaut, was Pinsel- bzw. Aquarellstifte überhaupt sind – Stifte mit einer Pinselspitze. Ich habe dir mit dem Lettering und der Aquarellmalerei zwei verschiedene Möglichkeiten der AquarellstifteAnwendung vorgestellt.

Du hast gelernt, dass es im Wesentlichen drei verschiedene Pinselstift-Sorten gibt, die sich in der Art ihrer Spitze unterscheiden. Pinselstifte mit Haaren und Pinselstifte mit Filz- oder Kunststoffspitzen. Die Art der Spitze hat auch eine Auswirkung auf das zu verwendende Papier. In jedem Fall aber solltest du für die Pinsel- bzw. Aquarellstifte-Anwendung am besten Aquarellpapier verwenden.

Zum Schluss habe ich dir noch 2 erste Techniken zur Aquarellstifte-Anwendung erklärt. Deutlich mehr Techniken findest du in unserem Pinselstifte E-Book. Dieses erhältst du kostenlos beim Kauf eines unserer Pinselstifte-Sets.

Ich wünsche ich dir viel Spaß mit der Aquarellstifte-Anwendung! 😊

Wofür verwendest du Aquarellstifte am liebsten?

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