Leinwand grundieren – Wie bereite ich meinen Malgrund für mein Öl- oder Acrylgemälde vor? Tipps und Tricks zur Grundierung mit Gesso

Pinsel zum Leinwand Grundieren

Leinwand grundieren – Du willst mit deinem Öl- oder Acrylbild starten und fragst dich, ob und wenn ja wie du deine Leinwand noch durch Grundieren vorbereiten musst? Dann findest du hier alle Antworten auf deine Fragen!

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Leinwand grundieren – Du hast alles an Zubehör für dein Acrylbild oder dein Ölgemälde gekauft und willst eigentlich direkt loslegen? Vielleicht hast du aber schonmal gehört, dass man den Malgrund vor dem Auftragen von Öl- oder Acrylfarbe noch grundieren soll und jetzt bist du auf der Suche nach Infos zum Leinwand Grundieren? Dann schön, dass du diesen Beitrag gefunden hast. Wir werden uns jetzt nämlich Stück für Stück in das Thema „Leinwand grundieren“ einarbeiten.

Muss ich wirklich die Leinwand grundieren, wenn ja was brauche ich dazu und wie geht das überhaupt? Fragen über Fragen, die du am Ende dieses Beitrags bestimmt beantworten kannst.

Falls du keine Lust hast, erst den Text zu lesen, sondern jetzt sofort top informiert sein möchtest, habe ich auch eine Lösung für dich. In meinem YouTube-Video zum Thema „Leinwand grundieren“ erzähle ich dir alles, was du wissen musst!

Und falls du doch lieber liest als Video guckst oder du das Erzählte nochmal nachlesen möchtest: Los geht’s, steigen wir ein mit der Frage: Wann und wieso soll ich überhaupt die Leinwand grundieren?

Leinwand grundieren – Wann und wieso du deinen Malgrund für dein Kunstwerk vorbereiten solltest

Eins gleich vorweg: Grundsätzlich ist Leinwand Grundieren immer eine gute Sache, egal ob du ein Ölbild oder ein Acrylgemälde planst. Durch das Grundieren versiegelst du deine Leinwand, sodass der Malgrund die Farbe nicht zu sehr aufsaugt. Außerdem wird dein Gemälde durch die Grundierung haltbarer.

Und ein schöner Nebeneffekt: Durch die Grundierung kannst du deiner Leinwand einen Grundfarbton geben. Fast immer wird deine Leinwand durch das Grundieren schön weiß. Du könntest aber auch z. B. eine schwarze Grundierung wählen oder was auch immer dir vorschwebt – durch die Grundierung kannst du deinem Bild auch eine ganz spezielle Note geben.

Das gleiche gilt übrigens auch für die Struktur deines Malgrunds. Man kann die Leinwand durch das Grundieren super glatt schleifen. Du könntest aber auch z. B. eine Grundierung verwenden, die deiner Leinwand eine individuelle, raue Oberfläche verschafft. Sogar das Abbilden von Formen ist möglich. Du kannst dich an der Grundierung wirklich richtig austoben. 😊

Also, halten wir fest: Leinwand grundieren schadet nie. Aber muss es denn unbedingt sein oder kannst du auch einfach direkt drauf los malen? Das werden wir uns jetzt mal im Detail anschauen.

Leinwand rau

Die Malgrund-Vorbereitung durch Leinwand grundieren – Ein Muss beim Malen mit Ölfarben

Wie die Überschrift dieses Abschnitts schon andeutet: Wenn du ein Ölgemälde planst, solltest du deine Leinwand vorher unbedingt grundieren. Du fragst dich, wieso?

Nun, weil eine ungrundierte Leinwand ein bisschen wie ein Schwamm ist. Sie ist sehr saugfähig und würde deshalb der Ölfarbe das Bindemittel entziehen, weil sie das einfach aufsaugt. Es könnte dir dann mit der Zeit passieren, dass deine aufgetragene Farbe irgendwann anfälliger für Risse wird. Das wäre schade um dein Kunstwerk.

Dadurch, dass du vor dem Malen die Leinwand grundierst, machst du dein Bild haltbar.

Viele Leinwände im Kunsthandel sind bereits mehrfach grundiert und benötigen nicht gezwungenermaßen eine weitere Grundierung. Du kannst auf diesen Leinwänden direkt loslegen. Eine weitere Grundierung wird nur nötig, falls du eine noch glattere Oberfläche oder dein eigenes Relief und Formen erzeugen willst.

Malen mit Öl Leinwand grundieren

Leinwand grundieren beim Malen mit Acryl – Kann man machen, muss man aber nicht zwingend

Kommen wir zu den Acrylfarben. Der riesen Unterschied von Acrylfarben zu Ölfarben ist, dass du mit dem Acryl Malen ohne Leinwand grundieren einfach loslegen kannst – ohne dabei die Qualität deines Kunstwerks zu gefährden. Denn Acrylfarbe hält auf fast allen Malgründen ohne Probleme – ein riesen Pluspunkt dieses Künstlerbedarfs.

Trotzdem ist es wie eingangs schon erwähnt nie verkehrt, die Leinwand zu grundieren. Das gilt natürlich auch bei der Verwendung von Acrylfarben. Das Leinwand Grundieren bietet dir nämlich viele Möglichkeiten, dein Gemälde zu einem ganz speziellen Kunstwerk zu machen. Zeig deine Kreativität!

Wie schon bei der Grundierung für die Ölfarben erklärt, gibt es im Künstler-Fachgeschäft deiner Wahl vorgrundierte Leinwände. Diese kannst du direkt verwenden oder die Grundierung noch weiter verbessern beziehungsweise personalisieren.

Du interessierst dich für die Grundlagen der Acrylmalerei? Dann schau mal in meinen Beitrag zum Acryl Malen rein, da findest du alles, was du zum Starten wissen musst. 😊

Was du zum Leinwand Grundieren benötigst

So, nachdem wir jetzt schonmal geklärt haben, wann und wieso du deine Leinwand grundieren solltest, widmen wir uns der nächsten Frage. Was brauche ich zum Malgrund Grundieren?

Also, das ist im Prinzip schnell gesagt. Du brauchst:

Klingt eigentlich einfach, wenn da nicht noch eine Frage übrig wäre. Welche Grundierung soll ich verwenden?

vorgrundierter Malgrund

Der Hauptdarsteller beim Leinwand Grundieren: Die Grundierung

Wenn du dich im Künstlerbedarfsladen umschaust, wirst du vermutlich mit verschiedenen Grundierungen für deine Leinwand konfrontiert. Aber keine Sorge, die Auswahl der „richtigen“ Grundierung ist eigentlich gar nicht schwer. Denn fast immer wird zum Leinwand Grundieren Gesso verwendet.

Grundierung Nummer 1: Gesso

Was ist Gesso? Also, Gesso ist letztendlich eine Mischung aus Kreide, Kalk, Farbpigmenten in weiß und Bindemittel. Es gibt zwar verschiedene Gesso zu kaufen. Mit einem Gesso, der als für Acryl- und Ölfarben verwendbar gekennzeichnet ist, bist du aber (fast) immer gut beraten.

Wie eben schon angedeutet, gibt es neben dem „Standard-Gesso“ (weiß und flüssig) auch Gesso in verschiedensten Farben und Fließfähigkeiten. Wenn du also spezielle Effekte für dein Gemälde planst, kannst du dich hier richtig austoben. 😊

Einen guten Gesso findest du z. B. von Winsor und Newton.

Weitere Leinwand-Grundierungsmöglichkeiten

Neben Gesso gibt es noch weitere Mittel, die du zum Leinwand Grundieren verwenden kannst. Ich empfehle aber eher beim Gesso zu bleiben. Trotzdem möchte dir natürlich die zwei weiteren Möglichkeiten kurz vorstellen.

Grundierung

Was ist das?

Vorteile

Fassadenfarbe

Wandfarbe aus dem Baumarkt

preiswert

unempfindlich

elastisch

trocknet wasserfest

Acrylbinder

Acrylfarbe ohne Farbpigmente

preiswert

verklebt Farbschicht mit dem Malgrund

 

Leinwand grundieren mit Gesso – Schritt für Schritt zum perfekten Malgrund

Jetzt wissen wir also auch, mit was du deine Leinwand grundieren kannst. Und weil Gesso das Standard-Grundierungsmittel ist, werde ich dir jetzt an diesem Beispiel das Leinwand Grundieren Schritt für Schritt erklären (funktioniert bei den anderen Grundierungsmitteln nahezu identisch).

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Arbeitsplatz vorbereiten Leinwand grundieren

 

Schritt 1: Arbeitsplatz vorbereiten

Wie eigentlich immer beim Malen solltest du dich als erstes auf deine künstlerischen Tätigkeiten vorbereiten. Beim Leinwand Grundieren mit Gesso tust du das, indem du deine auf einen Rahmen gespannte Leinwand vor dich legst/stellst. Daneben legst du Pinsel bzw. Schwämmchen und stellst dir Gesso (z. B. in einem Schälchen) bereit.

Tipp: Für ein richtig glattes Grundierungsergebnis würde ich dir empfehlen, den Gesso mit ein klein wenig Wasser zu vermischen (Verhältnis etwa 80:20). Durch das Wasser wird der Gesso fließfähiger und bildet weniger Hügel/Relief.

Schritt 2: Die erste Gesso-Schicht

Dann kannst du die erste Schicht Gesso auf deine Leinwand auftragen. Das machst du am besten von der Mitte nach außen. Idealerweise passt du auch auf deine Streichrichtung auf. Heißt, je nachdem, ob du Links- oder Rechtshänder bist, fängst du besser von rechts oben (bei Linkshändern) oder links oben (bei Rechtshändern) mit dem Auftragen an.

Außerdem solltest du aufpassen, dass du die Grundierung entweder horizontal oder vertikal aufträgst. Kreuz und quer auf deiner Leinwand rumpinseln solltest du vermeiden, wenn du ein gleichmäßiges Ergebnis haben möchtest. 😉

Wenn die Leinwand einmal komplett bepinselt ist, lässt du die erste Gesso-Schicht trocknen.

Tipp: Du kannst ruhig eine ordentlich dicke Schicht Gesso auftragen, also den Pinsel gut in den Gesso eintauchen.

Schritt 3: Die zweite Schicht

Nachdem die erste Gesso-Schicht getrocknet ist (dauert etwa 2-3 Stunden, Hinweise zur Trocknungsdauer findest du auf der Gesso-Packung), folgt die zweite. Die trägst du jetzt genau umgekehrt wie die erste Schicht auf. Heißt, wenn du eben horizontal gepinselt hast, malst du jetzt vertikal und genau andersrum. Dann kommt wieder eine Trockenphase.

Schritt 4: Schmirgeln

Nach der zweiten Gesso-Schicht kannst du auch noch eine dritte oder vierte auftragen. Normalerweise sollten 2 Schichten aber reichen.

Deshalb kannst du dann in Schritt 4 deine Leinwand noch abschmirgeln (am besten arbeitest du dabei kreisförmig). Dadurch wird sie nämlich besonders glatt, was gerade für realistische Portraits super ist.

Wenn du ein richtig glattes Ergebnis haben willst, solltest du etwas Zeit für die Schleifarbeit einplanen (für ein sehr großes Bild 80×60 ca. 1-2 Std). Beim Schleifen solltest du Schritt für Schritt auf immer feineres Schleifpapier umsteigen, bis deine Leinwand am Ende ultraglatt ist.

Schritt 5: Kontrolle

Zum Abschluss solltest du kontrollieren, ob du auch wirklich alle Stellen der Leinwand gleichmäßig grundiert hast. Dazu hältst du deine Leinwand am besten gegen das Licht und überprüfst, ob die Oberfläche überall gleich aussieht.

grundierte Leinwand

 

Kurz und knapp

Und damit sind wir auch schon am Ende der Erläuterungen rund ums Leinwand Grundieren.

Du hast gelernt, dass es nie schadet, deine Leinwand vor dem Malen zu grundieren. So schützt du dein Gemälde langfristig und hast ganz nebenbei noch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für dein Kunstwerk. Du weißt jetzt außerdem, dass du bei Acrylfarben deine Leinwand grundieren KANNST, bei Ölfarben ist es hingegen ein MUSS, wenn du langfristig Freude an deinem Kunstwerk haben möchtest.

Wir haben uns angeschaut, was du zum Grundieren braucht. Mit Leinwand, Pinsel und Grundierungsmittel bist du bestens gerüstet. In den allermeisten Fällen verwenden Künstler Gesso zum Grundieren.

Zum Schluss haben wir uns dann Schritt für Schritt angeschaut, wie das Leinwand Grundieren funktioniert. Auftragen, trocknen lassen und das so oft, bis deine Leinwand vollständig grundiert ist. Für ein ganz glattes Ergebnis kannst du deine Leinwand am Ende noch abschmirgeln.

Und dann kann das Malen mit Öl oder Acryl losgehen. Viel Spaß dabei!

Mit was malst du lieber – Öl- oder Acrylfarben? 😊

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Leinwand grundieren – Du willst mit deinem Öl- oder Acrylbild starten und fragst dich, ob und wenn ja wie du deine Leinwand noch durch Grundieren vorbereiten musst? Dann findest du hier alle Antworten auf deine Fragen!

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Leinwand grundieren – Du hast alles an Zubehör für dein Acrylbild oder dein Ölgemälde gekauft und willst eigentlich direkt loslegen? Vielleicht hast du aber schonmal gehört, dass man den Malgrund vor dem Auftragen von Öl- oder Acrylfarbe noch grundieren soll und jetzt bist du auf der Suche nach Infos zum Leinwand Grundieren? Dann schön, dass du diesen Beitrag gefunden hast. Wir werden uns jetzt nämlich Stück für Stück in das Thema „Leinwand grundieren“ einarbeiten.

Muss ich wirklich die Leinwand grundieren, wenn ja was brauche ich dazu und wie geht das überhaupt? Fragen über Fragen, die du am Ende dieses Beitrags bestimmt beantworten kannst.

Falls du keine Lust hast, erst den Text zu lesen, sondern jetzt sofort top informiert sein möchtest, habe ich auch eine Lösung für dich. In meinem YouTube-Video zum Thema „Leinwand grundieren“ erzähle ich dir alles, was du wissen musst!

Und falls du doch lieber liest als Video guckst oder du das Erzählte nochmal nachlesen möchtest: Los geht’s, steigen wir ein mit der Frage: Wann und wieso soll ich überhaupt die Leinwand grundieren?

Leinwand grundieren – Wann und wieso du deinen Malgrund für dein Kunstwerk vorbereiten solltest

Eins gleich vorweg: Grundsätzlich ist Leinwand Grundieren immer eine gute Sache, egal ob du ein Ölbild oder ein Acrylgemälde planst. Durch das Grundieren versiegelst du deine Leinwand, sodass der Malgrund die Farbe nicht zu sehr aufsaugt. Außerdem wird dein Gemälde durch die Grundierung haltbarer.

Und ein schöner Nebeneffekt: Durch die Grundierung kannst du deiner Leinwand einen Grundfarbton geben. Fast immer wird deine Leinwand durch das Grundieren schön weiß. Du könntest aber auch z. B. eine schwarze Grundierung wählen oder was auch immer dir vorschwebt – durch die Grundierung kannst du deinem Bild auch eine ganz spezielle Note geben.

Das gleiche gilt übrigens auch für die Struktur deines Malgrunds. Man kann die Leinwand durch das Grundieren super glatt schleifen. Du könntest aber auch z. B. eine Grundierung verwenden, die deiner Leinwand eine individuelle, raue Oberfläche verschafft. Sogar das Abbilden von Formen ist möglich. Du kannst dich an der Grundierung wirklich richtig austoben. 😊

Also, halten wir fest: Leinwand grundieren schadet nie. Aber muss es denn unbedingt sein oder kannst du auch einfach direkt drauf los malen? Das werden wir uns jetzt mal im Detail anschauen.

Leinwand rau

Die Malgrund-Vorbereitung durch Leinwand grundieren – Ein Muss beim Malen mit Ölfarben

Wie die Überschrift dieses Abschnitts schon andeutet: Wenn du ein Ölgemälde planst, solltest du deine Leinwand vorher unbedingt grundieren. Du fragst dich, wieso?

Nun, weil eine ungrundierte Leinwand ein bisschen wie ein Schwamm ist. Sie ist sehr saugfähig und würde deshalb der Ölfarbe das Bindemittel entziehen, weil sie das einfach aufsaugt. Es könnte dir dann mit der Zeit passieren, dass deine aufgetragene Farbe irgendwann anfälliger für Risse wird. Das wäre schade um dein Kunstwerk.

Dadurch, dass du vor dem Malen die Leinwand grundierst, machst du dein Bild haltbar.

Viele Leinwände im Kunsthandel sind bereits mehrfach grundiert und benötigen nicht gezwungenermaßen eine weitere Grundierung. Du kannst auf diesen Leinwänden direkt loslegen. Eine weitere Grundierung wird nur nötig, falls du eine noch glattere Oberfläche oder dein eigenes Relief und Formen erzeugen willst.

Malen mit Öl Leinwand grundieren

Leinwand grundieren beim Malen mit Acryl – Kann man machen, muss man aber nicht zwingend

Kommen wir zu den Acrylfarben. Der riesen Unterschied von Acrylfarben zu Ölfarben ist, dass du mit dem Acryl Malen ohne Leinwand grundieren einfach loslegen kannst – ohne dabei die Qualität deines Kunstwerks zu gefährden. Denn Acrylfarbe hält auf fast allen Malgründen ohne Probleme – ein riesen Pluspunkt dieses Künstlerbedarfs.

Trotzdem ist es wie eingangs schon erwähnt nie verkehrt, die Leinwand zu grundieren. Das gilt natürlich auch bei der Verwendung von Acrylfarben. Das Leinwand Grundieren bietet dir nämlich viele Möglichkeiten, dein Gemälde zu einem ganz speziellen Kunstwerk zu machen. Zeig deine Kreativität!

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Was du zum Leinwand Grundieren benötigst

So, nachdem wir jetzt schonmal geklärt haben, wann und wieso du deine Leinwand grundieren solltest, widmen wir uns der nächsten Frage. Was brauche ich zum Malgrund Grundieren?

Also, das ist im Prinzip schnell gesagt. Du brauchst:

Klingt eigentlich einfach, wenn da nicht noch eine Frage übrig wäre. Welche Grundierung soll ich verwenden?

vorgrundierter Malgrund

An dieser Stelle möchte ich dir gerne kurz unser Acrylfarben Set empfehlen. 🙂

Bewertet mit 5.00 von 5
(31)
29 63,90 
Nicht vorrätig
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34,90 

Der Hauptdarsteller beim Leinwand Grundieren: Die Grundierung

Wenn du dich im Künstlerbedarfsladen umschaust, wirst du vermutlich mit verschiedenen Grundierungen für deine Leinwand konfrontiert. Aber keine Sorge, die Auswahl der „richtigen“ Grundierung ist eigentlich gar nicht schwer. Denn fast immer wird zum Leinwand Grundieren Gesso verwendet.

Grundierung Nummer 1: Gesso

Was ist Gesso? Also, Gesso ist letztendlich eine Mischung aus Kreide, Kalk, Farbpigmenten in weiß und Bindemittel. Es gibt zwar verschiedene Gesso zu kaufen. Mit einem Gesso, der als für Acryl- und Ölfarben verwendbar gekennzeichnet ist, bist du aber (fast) immer gut beraten.

Wie eben schon angedeutet, gibt es neben dem „Standard-Gesso“ (weiß und flüssig) auch Gesso in verschiedensten Farben und Fließfähigkeiten. Wenn du also spezielle Effekte für dein Gemälde planst, kannst du dich hier richtig austoben. 😊

Einen guten Gesso findest du z. B. von Winsor und Newton.

Weitere Leinwand-Grundierungsmöglichkeiten

Neben Gesso gibt es noch weitere Mittel, die du zum Leinwand Grundieren verwenden kannst. Ich empfehle aber eher beim Gesso zu bleiben. Trotzdem möchte dir natürlich die zwei weiteren Möglichkeiten kurz vorstellen.

Grundierung

Was ist das?

Vorteile

Fassadenfarbe

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Acrylfarbe ohne Farbpigmente

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Leinwand grundieren mit Gesso – Schritt für Schritt zum perfekten Malgrund

Jetzt wissen wir also auch, mit was du deine Leinwand grundieren kannst. Und weil Gesso das Standard-Grundierungsmittel ist, werde ich dir jetzt an diesem Beispiel das Leinwand Grundieren Schritt für Schritt erklären (funktioniert bei den anderen Grundierungsmitteln nahezu identisch).

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Arbeitsplatz vorbereiten Leinwand grundieren

 

Schritt 1: Arbeitsplatz vorbereiten

Wie eigentlich immer beim Malen solltest du dich als erstes auf deine künstlerischen Tätigkeiten vorbereiten. Beim Leinwand Grundieren mit Gesso tust du das, indem du deine auf einen Rahmen gespannte Leinwand vor dich legst/stellst. Daneben legst du Pinsel bzw. Schwämmchen und stellst dir Gesso (z. B. in einem Schälchen) bereit.

Tipp: Für ein richtig glattes Grundierungsergebnis würde ich dir empfehlen, den Gesso mit ein klein wenig Wasser zu vermischen (Verhältnis etwa 80:20). Durch das Wasser wird der Gesso fließfähiger und bildet weniger Hügel/Relief.

Schritt 2: Die erste Gesso-Schicht

Dann kannst du die erste Schicht Gesso auf deine Leinwand auftragen. Das machst du am besten von der Mitte nach außen. Idealerweise passt du auch auf deine Streichrichtung auf. Heißt, je nachdem, ob du Links- oder Rechtshänder bist, fängst du besser von rechts oben (bei Linkshändern) oder links oben (bei Rechtshändern) mit dem Auftragen an.

Außerdem solltest du aufpassen, dass du die Grundierung entweder horizontal oder vertikal aufträgst. Kreuz und quer auf deiner Leinwand rumpinseln solltest du vermeiden, wenn du ein gleichmäßiges Ergebnis haben möchtest. 😉

Wenn die Leinwand einmal komplett bepinselt ist, lässt du die erste Gesso-Schicht trocknen.

Tipp: Du kannst ruhig eine ordentlich dicke Schicht Gesso auftragen, also den Pinsel gut in den Gesso eintauchen.

Schritt 3: Die zweite Schicht

Nachdem die erste Gesso-Schicht getrocknet ist (dauert etwa 2-3 Stunden, Hinweise zur Trocknungsdauer findest du auf der Gesso-Packung), folgt die zweite. Die trägst du jetzt genau umgekehrt wie die erste Schicht auf. Heißt, wenn du eben horizontal gepinselt hast, malst du jetzt vertikal und genau andersrum. Dann kommt wieder eine Trockenphase.

Schritt 4: Schmirgeln

Nach der zweiten Gesso-Schicht kannst du auch noch eine dritte oder vierte auftragen. Normalerweise sollten 2 Schichten aber reichen.

Deshalb kannst du dann in Schritt 4 deine Leinwand noch abschmirgeln (am besten arbeitest du dabei kreisförmig). Dadurch wird sie nämlich besonders glatt, was gerade für realistische Portraits super ist.

Wenn du ein richtig glattes Ergebnis haben willst, solltest du etwas Zeit für die Schleifarbeit einplanen (für ein sehr großes Bild 80×60 ca. 1-2 Std). Beim Schleifen solltest du Schritt für Schritt auf immer feineres Schleifpapier umsteigen, bis deine Leinwand am Ende ultraglatt ist.

Schritt 5: Kontrolle

Zum Abschluss solltest du kontrollieren, ob du auch wirklich alle Stellen der Leinwand gleichmäßig grundiert hast. Dazu hältst du deine Leinwand am besten gegen das Licht und überprüfst, ob die Oberfläche überall gleich aussieht.

grundierte Leinwand

 

Kurz und knapp

Und damit sind wir auch schon am Ende der Erläuterungen rund ums Leinwand Grundieren.

Du hast gelernt, dass es nie schadet, deine Leinwand vor dem Malen zu grundieren. So schützt du dein Gemälde langfristig und hast ganz nebenbei noch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für dein Kunstwerk. Du weißt jetzt außerdem, dass du bei Acrylfarben deine Leinwand grundieren KANNST, bei Ölfarben ist es hingegen ein MUSS, wenn du langfristig Freude an deinem Kunstwerk haben möchtest.

Wir haben uns angeschaut, was du zum Grundieren braucht. Mit Leinwand, Pinsel und Grundierungsmittel bist du bestens gerüstet. In den allermeisten Fällen verwenden Künstler Gesso zum Grundieren.

Zum Schluss haben wir uns dann Schritt für Schritt angeschaut, wie das Leinwand Grundieren funktioniert. Auftragen, trocknen lassen und das so oft, bis deine Leinwand vollständig grundiert ist. Für ein ganz glattes Ergebnis kannst du deine Leinwand am Ende noch abschmirgeln.

Und dann kann das Malen mit Öl oder Acryl losgehen. Viel Spaß dabei!

Mit was malst du lieber – Öl- oder Acrylfarben? 😊

Hinweis: In diesem Beitrag werden Affiliate-Links verwendet. Beim Kauf dieser Produkte erhalten wir eine Provision, mit der du unseren Blog unterstützen kannst.

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27 Idee über “Leinwand grundieren – Wie bereite ich meinen Malgrund für mein Öl- oder Acrylgemälde vor? Tipps und Tricks zur Grundierung mit Gesso

  1. Avatar
    Julia sagt:

    Hey Simon,
    du hast auf meinem Blog kommentiert 😀

    Dein Beitrag ist echt gut erklärend und das Video suuuuuuper sympathisch. Das macht richtig Spaß zu schauen, selbst wenn man gar kein Acryl- oder Ölmaler ist. Ich fühle mich jetzt jedenfalls richtig gut informiert.

    Liebe Grüße,
    Julia vom FarbCafé 🙂

    • Simon sagt:

      Hallo Julia,

      vielen Dank für deinen sehr lieben Kommentar!
      Ich freue mich sehr, dass dir das Video gefallen hat 🙂
      Das schafft natürlich Motivation für viele weitere. 🙂

      Liebe Grüße
      Simon

  2. Avatar
    Peter Schrettl sagt:

    Hallo Herr Simon, wir sind seit 1 Jahr in einer Malschule und verwenden seit 2 Monaten Gesso. Auch waren wir von Gesso sehr begeistert. Sie haben alles super erklärt und nach ihren Anleitungen hatten wir super glatte Leinwände. Unser Problem ist, dass die Ölfarben darauf sehr schwer trocknen. Konnten wir auf Leinwand ohne Gesso nach 1 bis 2 Tagen Trockenzeit unsere Bilder weitermalen sind auf Gessogrund nach 1 Woche die Ölfarben noch nicht angetrocknet. Was machen wir falsch, bzw. Ist das bei Gesso normal? Liebe Grüsse aus Tirol Schrettl Peter

    • Simon sagt:

      Hallo Peter, 🙂

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Es freut mich sehr, dass ich euch weiterhelfen konnte!

      Das wundert mich wirklich. Ich benutze stets diese Technik mit meinen Schülern und sie wird auch von allen Künstlern angewendet, die ich kenne.
      Welches Gesso verwendet Ihr?
      Wie verwendet Ihr die Ölfarben? Wie ist da Mischverhältnis und welches Medium wird verwendet? 🙂

      Die Trockenzeit hängt natürlich auch stark von den Farben ab. Mischt ihr evtl. viel mit Weiß oder ähnlichem?

      Liebe Grüße
      Simon

  3. Avatar
    Bruni Mertens sagt:

    Hallo Simon,
    deine Erklärungen zum grundieren der Leinwand war für mich sehr aufschlußreich.
    Habe vor einiger Zeit mit dem Arcyl Pouring angefangen und frage mich jetzt, sollte man auch hierbei die Leinwand vorher grundieren?
    mit dem besten Grüßen Koockie

    • Avatar
      Alex Walter sagt:

      Hallo Simon,

      es war ein Supervideo was du da gemacht hast und es hat mir beim Erstellen meines Werkes ungemein weitergeholfen!

      Jetzt ist ein zweites Werk dran und ich bekomme ein Paar Schwierigkeiten damit. Nach einer ersten mit Wasser verdünnten Gessoschicht, schlägt jetzt die zweite Gessoschicht millimeterkleine Bläschen, die nach kurzen Zeit aufpoppen und lästige Einkerbungen hinterlassen. Beim Schleifen würde es bedeuten, dass ich dann komplett die zweite Schicht abreiben ( beim Format 2m x 1,5m etwas aufwendig) muss, damit mir dann später beim Skizzieren die Radiergummireste nicht in die gesagten stellen „einnisten“ und unschöne Stellen entstehen.

      Hättest du da für mich ein Paar Vorschläge? Ich wäre dir dafür sehr dankbar!

      Grüße,

      Alex

      • Simon sagt:

        Hallo Alex,
        vielen Dank! Freut mich, dass ich helfen konnte! 🙂
        Bis jetzt hatten sich glücklicherweise bei mir noch nie Blasen gebildet.
        Sind diese möglicherweise beim Mischen entstanden?
        Für ein sehr hochwertiges Bild sollten sie idealerweise rausgeschliffen werden.
        Ich habe mir mittlerweile einen Schleifmaschine für das Schleifen besorgt:
        https://amzn.to/3qYGntE (Affiliate)
        Damit kann man sich sehr viel Zeit und Schweiß beim Schleifen sparen. 😀
        Dauert aber trotzdem noch ein bisschen.
        Bezüglich der Blasenbildung könntest du versuchen deine Gessomischung geschlossen etwas stehen zu lassen.
        Dann müsste ja eigentlich alle Blasen schon vor dem Auftragen rauskommen.

        Liebe Grüße
        Simon

    • Simon sagt:

      Hallo Koockie,

      vielen Dank für deinen Kommentar. 🙂
      Ich denke es hängt immer davon ab, was man für einen Effekt erzielen möchte.
      Das gilt für das normalen Malen und das Pouring. 🙂
      Wenn du bestimmte Strukturen in deinem Pouring erkennen möchtest, kannst du z.B. eine Oberfläche rauh mit einem bestimmten Relief lassen.
      Wenn alles schön glatt sein soll, kann das Glatt-Schleifen auf jeden Fall helfen.

      Liebe Grüße
      Simon

    • Simon sagt:

      Hallo Armin,
      das hängt davon ab ob das Papier, die Leinwand oder das Malbrett bereits vorgrundiert ist.
      Falls es vorgrundiert ist, benötigst du nicht unbedingt eine weitere Grundierung mit Gesso.
      Dies ist nur erforderlich, falls du eine besonders glatte OBerfläche ohne Poren haben möchtest. 🙂

      Liebe Grüße
      Simon

  4. Avatar
    Wisselaar sagt:

    Hallo Simon
    Vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen zum Grundieren von Malgründen.
    Doch eine Frage bleibt mir:
    Wenn ich einen mit Leinwand bespannten Keilrahmen habe, ist das “Schleifen” etwas problematisch, da dieser nachgibt und ich so ein “unregelmässig” abgeschliffenen Malgrund erhalte!
    Was rätst Du in diesem Fall?

    • Simon sagt:

      Hallo Wisselaar,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ich verstehe das Problem sehr gut! Beim Schleifen der Leinwand musst du darauf achten,
      dass die Leinwand sehr gut gespannt ist und dass du mehrere wirklich gute Schichten Gesso aufgebracht hast. 🙂
      Zwischen den einzelnen Schichten musst du die Grundierung trocknen lassen.
      Beim anschließenden Schleifen musst du etwas darauf achten, dass er Druck im Bereich des Keilrahmens nicht zu groß wird,
      da in diesem Bereich mehr Widerstand besteht.
      Falls sich doch einige Kanten ergeben haben, kann man den Prozess wiederholen.
      Ich weiß, es steckt einiges an Arbeit dahinter, deshalb würde ich das ganze Vorgehen auch nur empfehlen, wenn man ein sehr
      ernstes und umfangreiches Projekt machen möchte.
      Wenn das Gemälde nur 1 Stunde dauert, sollte man natürlich nicht unbedingt 2-3 Stunden in die Vorbereitung stecken.
      In vielen sehr hochwertigen Kunstwerken stecken jedoch hunderte Stunden, welche den Aufwand für die Vorbereitung rechtfertigen. 🙂

      Am Ende muss es natürlich jeder selbst für sich entscheiden, ob die genannte Technik den Mehrwert für das eigenen Kunstwerk bietet. 🙂

      Liebe Grüße
      Simon

      • Avatar
        Wisselaar sagt:

        Guten Abend Simon
        …also, habe heute eine kleine Leinwand (18 x 24 cm) mit Gesso (80/20) grundiert. (mit Pinsel gestrichen)
        Obschon das “Gesso” im Mischverhältnis 80/20 verdünnt war, waren Pinselstriche immer noch sichtbar.
        Frage:
        Könnte man, alternativ zu Pinsel, nicht auch eine Rolle nehmen und die Leinwand so mit Gesso “Rollen”?
        Da ich diese Variante nirgends im Netz vorfinden konnte, denke ich, dass man das so nicht macht.
        Dann bleibt die Frage, warum nicht?
        Liebe Grüsse
        Marc

        • Simon sagt:

          Hallo Marc,
          ich kenne bisher nur 2 Varianten.
          Variante 1: Mit einem großen feinen Pinsel.
          Das hierbei Pinselstriche bei Auftragen sichtbar sind ist normal. 🙂
          Diese kann man nach Bedarf komplett wegschleifen.

          Variante 2: Mit einer alten Kreditkarte oder Ähnlichem das “Gesso” verstreichen.

          Ich persönlich nehme den Pinsel und gehe anschließend mit einem elektrischem Schleifgerät drüber.
          Damals kannte ich das Gerät noch nicht, es spart aber unzählige Stunden 😀

          Das hier verwende ich aktuell (Affiliate Link):
          https://amzn.to/2IDLHRL

          Die Idee mit der Rolle finde ich sehr interessant.
          Probiere es doch einfach mal aus und berichte, ob es damit sogar besser funktioniert. 🙂

          Liebe Grüße
          Simon

          • Avatar
            Robert sagt:

            Hi Simon, ich arbeite mit 4mm Pappel Sperrholz Platten die ich Mit Holzgrundierung vorstreiche, dann spachtel und Schleife und dann mit verdünnter Fassadenfarbe bestreiche. Keines meiner Malgründe hat Gesso bekommen. Hast du Erfahrungen mit Holzuntergründen und Fassadenfarbe? Ich überlege auch anstelle von Fassadenfarbe die Holzgrundierung als Schlussgrundierung zu nehmen. Hast du Tipps oder Erfahrung damit?
            LG, Robert

          • Simon sagt:

            Hallo Robert,
            ja ich habe bereits öfter auf Holzplatten gemalt. 🙂
            Diese habe ich ebenfalls mit Gesso bearbeitet. Wichtig hierbei ist, dass du ab einer bestimmten Größe
            deine Sperrholzplatte zusätzlich mit Streben versteifst, weil sie sich sonst mit der Zeit verzieht. 🙂

            Mit Fassadenfarbe habe ich leider noch keine Erfahrung.

            LG Simon

  5. Avatar
    Romy sagt:

    Hallo Simon,
    ich restauriere gerade einen alten Überseekoffer bei dem leider der komplette Außenbezug an einer Seite entfernt wurde. Nun konnte ich herausfinden, dass dieser nicht aus Leder sondern Leinwandbindung besteht. Deshalb habe ich nach einer ausführlichen Erklärung über das Grundieren und die entsprechenden Arbeitsmaterialien gesucht. Bei dir bin ich nun fündig geworden. Du hast wirklich alles sehr detailliert erklärt. Vielen Dank dafür. Da sich die Leinwand durch die Grundierung jedoch zusammenzieht, überlege ich noch, ob ich diese erst nach der 1. Grundierung auf den Koffer klebe oder doch gleich von Anfang an. Hast du Erfahrung mit Leinwand auf Holz und der Behandlung?

    Viele Grüße Romy

    • Simon sagt:

      Hallo Romy,
      vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂
      Ich würde versuchen die Leinwand erst aufzuspannen und dann die Grundierung aufzubringen.
      Bei Keilrahmen mit Leinwand macht man es auch so. 🙂
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass du Risse oder Ähnliches bekommst, wenn du zuerst grundierst und
      dann aufziehst.
      Liebe Grüße
      Simon

  6. Avatar
    Marion sagt:

    Hallo Simon,
    Danke für deine tollen Erklärungen. Ich habe ein Problem, für das ich im bis jetzt nirgendwo eine Lösung gefunden habe. Vielleicht kannst du mir ja helfen. Ich arbeite mit Acrylfarbe, die ich zu einem Drittel mit Medium und einem Drittel Wasser verdünne. Ich giesse sie aus Flaschen direkt auf die Oberfläche. Bei manchen Farben ist es nun so, dass sie nicht regelmässig trocknen und sich Flecken auf der Leinwand bilden. Kannst du mir sagen, woran das liegen könnte? Es passiert nicht bei allen Farbtönen, obwohl das Mischverhältnis immer gleich ist.

    Beste Grüsse
    Marion

    • Simon sagt:

      Hallo Marion,
      ich würde stark annehmen, dass die Mischung nicht richtig gut durchgemischt wurde.
      Dadurch können die Stellen unterschiedlich schnell trocknen.
      Möglichweise verträgt sich auch dein Medium mit manchen deiner Farben nicht.
      Würde da evtl. mal ein anderes testen oder die Farben mal ohne das Medium testen und sehen, ob auch ohne Medium Unterschiede auftreten.
      Am besten einfach mal alle möglichen Fehlereinflüsse testen. 🙂

      Liebe Grüße
      Simon

  7. Avatar
    Jack sagt:

    Gute Anleitung.

    Habe zum ersten mal selbst grundiert Heute. Und naja …. nachdem ich wild rumgepinselt hatte 3 mal. War die Grundierung auch sehr wild.

    Bin mir nicht sicher gewesen weswegen und nun eigentlich ziemlich logisch.

    Die Leinwand wird nun zu einem Spezial Kunstprojekt und Morgen mache ich das ganze nochmal an einer neuen. Habe ja noch 5 weitere die ich bespannen und grundieren kann ^^.

    Die Tips hier werde ich beherzigen.

    Aber eine Frage. Was für mittel kann man nutzen um Gesso dickflüssiger zu machen, ohne dessen Eigenschaften zu verändern?

    – Holzmehl?
    – Gelatine?
    – Spezielles Öl lösliches Gel?

    Oder gibt es da eine anderen Trick. Wie man vieleicht gewollt, gewisse Strukturen reinbringen kann. Das Chaos Ding von Heute, bringt einen ja auf die Idee. Auch mal Strukturierte Grundierung zu nutzen.

    Mfg Jack

    • Simon sagt:

      Hallo Jack,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Es freut mich, dass ich dich zum Grundieren motivieren konnte. 😀
      Bezüglich dem Gesso erwähnst du die Antwort eigentlich schon selbst. Du willst die Eigenschaft Dickflüssigkeit ändern
      und hast ja damit schon die Eigenschaften verändert. 🙂

      Für eine strukturierte Grundierung würde ich dir also eine Strukturpaste empfehlen.
      https://amzn.to/3eXdRW6 (Affiliate)

      Liebe Grüße
      Simon

  8. Avatar
    Denise sagt:

    Hallo Simon,

    vielen Dank für den aufschlussreichen Beitrag!
    Wie würde das grundieren mit Struktur funktionieren?
    Ich würde gerne ein Bild mit Strukturepaste malen.
    Grundiere ich da auch vorher? Gebe ich danach die Paste auf? Oder mische ich alles zusammen?

    Danke für deine Hilfe!
    Dnise

    • Simon sagt:

      Hallo Denise,
      hier würde ich empfehlen trotzdem erst zu grundieren, da du vielleicht nicht alle Bereiche mit der Strukturpaste bedeckst. 🙂
      Die genaue Anwendung der enstprechenden Strukturpaste ist in der Regel auch nochmal auf der Verpackung erklärt.

      Liebe Grüße
      Simon

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