Zeitmanagement – Praktische Tipps für Kunst im Alltag: So findest du mehr Zeit für dich – dann klappts mit dem Zeichnen im Alltag!

Zeitmanagement
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Zeitmanagement – Du würdest ja an sich wahnsinnig gerne kreativer sein und regelmäßig malen und zeichnen, aber du hast einfach keine Zeit dafür? Dann bist du hier genau richtig. Mit den richtigen Mitteln und Wegen finden nämlich Kunst und Kreativität ganz einfach einen Platz in deinem Leben. 😊

Zeitmanagement – „Keine Zeit“ ist wahrscheinlich eine der meist genutzten „Ausreden“, wenn es darum geht, warum du malen und zeichnen nicht einen Platz in deinem Alltag einräumst. Dabei ist das überhaupt kein Grund. Mit den richtigen Tipps und Tricks wirst du nämlich ganz sicher auch in deinem Alltag einen Platz zum Malen und Zeichnen finden. Wie das geht, schauen wir uns heute an. 😊

Wir wollen dir heute nämlich alles rund ums Zeitmanagement mit auf den Weg geben. Außerdem schauen wir uns heute neben praktischen Methoden zum Zeitmanagement auch an, wieso es überhaupt wichtig ist, dass du dir in deinem Alltag Zeit für die Dinge nimmst, die du gern tust. Und weil Kunst nunmal unser „Steckenpferd“ ist, werfen wir auch noch einen kurzen Blick speziell darauf, wie du die Kunst in deinen Alltag einbauen kannst. Los geht’s! 😊

Übrigens: Für deine kreativen Auszeiten können wir dir natürlich besonders unsere Künstlersets von Schnaud ans Herz legen. 😊

Zeitmanagement ist eine Kunst für sich – Aber mit der richtigen Taktik integrierst du ganz einfach deine Kunst in deinen Alltag!

Gutes Zeitmanagement ist gar nicht so einfach; das ist wahrscheinlich jedem klar. Schließlich hat der Tag nur 24 Stunden und meistens gibt es ganz schön viele Sachen, die in der Zeit unbedingt getan werden müssen, sodass am Ende oft nur wenig Zeit für die Dinge übrigbleibt, die du gerne tun würdest. Nicht weil du sie tun musst, sondern weil sie dich interessieren und dir Spaß machen – wie z. B. Malen und Zeichnen.

Wie oft hast du dir morgens schon vorgenommen „Heute Nachmittag nehme ich mir mal Zeit nur für mich, das Blatt und den Stift“ – und am Ende hast du alles gemacht, aber nicht das, was du dir vorgenommen hast?

Weil dir dann doch hundert andere Dinge dazwischengekommen sind? Passiert ganz sicher jedem – und meistens auch viel zu oft. Irgendwann führt das dann zu Frust, Unausgeglichenheit und schlechter Laune.

Dabei braucht es „nur“ ein paar Kenntnisse zum Zeitmanagement und ein bisschen Konsequenz. Dann klappt das auch mit der Zeit für dich und deine Kunstwerke.

Zeitmanagement

Wie das alles geht, schauen wir uns jetzt im Detail an. Und falls du noch nicht ganz 100 % davon überzeugt bist, dass Zeitmanagement und Zeit ganz für dich wirklich wichtig sind – einfach weiterlesen. 😊

Warum Zeitmanagement und Zeit für dich wichtig ist

Fangen wir nämlich mal damit an, wieso es dir hilft, wenn du dich ein bisschen mit Zeitmanagement auseinandersetzt.

Es ist eben schonmal kurz angeklungen. Du tust dir selber was Gutes, wenn du dir Zeit für dich und deine Interessen nimmst, anstatt immer nur die Dinge abzuarbeiten, die du tun „musst“.

Weil du in diesen Auszeiten, die du nur für dich alleine hast, Kraft tanken kannst, von der du dann in deinem normalen Alltag und da besonders in Stresssituationen zehren kannst. Beugt übrigens auch chronischem Stress, Ängsten, Depressionen und Herzkrankheiten vor! Dauerhafter Stress und ständig unter Druck stehen ist nämlich alles andere als gesund.

Außerdem förderst du durch Auszeiten deine Kreativität – ganz besonders natürlich, wenn du die Auszeit zum (meditativen) Malen und Zeichnen nutzt. 😊 Und diese dazu gewonnene Kreativität kann dir dann auch wieder in deinem Alltag weiterhelfen.

Und sowieso und überhaupt machen Auszeiten insgesamt einfach entspannter und zufriedener. Solltest du dir also wirklich gönnen!

So geht Zeitmanagement – Tipps und Tricks für mehr Zeit in deinem Alltag

Du fragst dich gerade, wie du die Auszeiten für dich schaffen sollst? Wir beschäftigen uns gleich noch näher mit Zeitmanagement Strategien – aber ein paar Dinge schonmal vorab:

Zeitmanagement

Ganz oft kannst du dir dadurch Zeit in deinem Alltag freischaufeln, indem du all die Dinge, die du – mal abgesehen von deinem Job – nur anderen zuliebe machst, einfach weglässt. Heißt, du sagst einfach mal „nein“, wenn dich jemand zu einer Freizeitaktivität überreden will, auf die du eigentlich keinen Bock hast.

Die so gewonnene Zeit kannst du dann wunderbar für dich selber nutzen. Du musst es in erster Linie dir selbst recht machen – nicht immer allen anderen. 😊

Übrigens. All die Dinge, die du bewusst aus deinem Alltag streichst, kannst du auf deine „To Let“ Liste setzen. Das ist quasi das Pendant zur „To Do“ Liste – es kommen all die Dinge drauf, die du absichtlich nicht gemacht hast. Du wirst damit merken, dass es auch ein gutes Gefühl sein kann, deinen Alltag ein bisschen freizuräumen und Herr deiner Zeit zu sein. 😊

Was auch superviel Zeit schaffen kann. Einfach mal bewusst das Handy weglegen und den Fernseher ausschalten. Und dann die Zeit, die du mit Handytippeln und Fernsehen verbringen würdest, bewusst für dich selber nutzen. 😊

Übrigens. Manchmal hilft es auch schon, wenn du in deinem Alltag ein paar Sekunden durchschnaufst und so ein bisschen das Tempo rausnimmst. Indem du zum Beispiel gemütlich zum nächsten Termin gehst anstatt zu rennen. Oder 3 mal tief durchatmest, während du auf die Kaffeemaschine wartest, anstatt in der Zeit schnell deine Whatsapp-Nachrichten zu checken. Probiers mal aus – ist auch eine Form von Zeitmanagement!

Was auch immer helfen kann in Sachen Zeitmanagement im Alltag:

  • Nach der inneren Uhr arbeiten, also versuchen, dann die unbedingt notwendigen Dinge abzuarbeiten, wenn du am fittesten bist. Klappt sicherlich nicht immer, aber du kannst es zumindest versuchen. 😊
  • Wir hatten es eben kurz mit der „To Let“ Liste – selbstverständlich können auch To Do Listen immer hilfreich sein. Wenn du sie richtig führst, also nur mit so vielen Dingen füllst, wie du wirklich auch realistisch an einem Tag schaffen kannst. 😊
  • Manchmal kann man auch Dinge im Alltag verbinden – z. B. mit einer Freundin telefonieren und gleichzeitig die Wäsche bügeln, die schon eine Weile in der Ecke steht.

Probier dich mal durch, was für dich gut klappt. 😊

Die Zeitmanagement-Klassiker

Soviel schonmal vorab dazu, wie du mehr Zeit in deinem Alltag schaffen kannst.

Damit kommen wir dann auch zum „richtigen“ Zeitmanagement. Schauen wir uns doch zunächst mal ein paar allgemeine Dinge rund ums Zeitmanagement an, bevor wir dann im Detail auf verschiedene Zeitmanagement-Strategien eingehen. 😊

Zeitmanagement

Ein paar allgemeine Wort zum Zeitmanagement

Klar, mit Zeitmanagement-Strategien kann man einiges erreichen. Aber stumpfes Anwenden von Strategien ist oft nur mäßig zielführend. Wichtig ist auch, dass du mit der richtigen Einstellung an die ganze Sache rangehst. Deswegen starten wir zunächst mal mit ein paar allgemeinen Hintergrund-Infos rund ums Zeitmanagement (was übrigens eigentlich einfach nur so viel bedeutet, wie sich selbst zu organisieren – und zwar so, dass du deinen Stress reduzieren schaffen kannst.) 😊

Regel Nummer 1: Die Zeit vergeht immer gleich schnell.

Klingt vielleicht etwas bescheuert, ist aber eine echt wichtige Erkenntnis.

Zeit lässt sich eigentlich gar nicht wirklich managen. Egal was du machst, dein Tag hat immer 24 Stunden.

Deshalb geht es beim Zeitmanagement auch vor allem darum, dir die vorhandene Zeit richtig einzuteilen; quasi geschickt damit zu wirtschaften und zu haushalten. So, dass du am Ende hoffentlich deine unbedingt notwendigen To Dos abgearbeitet hast. Und trotzdem auch das Gefühl hast, noch was vom Tag zu haben. 😊

Regel Nummer 2: Gegen Ablenkung ist jede Zeitmanagement-Strategie machtlos.

Heißt. Wie eben schonmal angeklungen ist, sind Ablenkungen durch z. B. Handydaddeln einer der Haupt-Zeitfresser im Alltag. Und gegen die kommt auch jede Zeitmanagement-Strategie dieser Welt nicht an.

Was wir dir damit sagen wollen? Wenn du wirklich einfach mal effektiv und effizient eine Aufgabe abarbeiten willst, tust du am besten das Handy einfach weg und konzentrierst dich voll auf deine Aufgabe. Du wirst sehen, wieviel schneller du deine To Dos weggearbeitet hast, wenn du dich nicht alle 5 Minuten vom Handybrummen ablenken lässt. 😊

Regel Nummer 3: Systematik hilft beim Zeitmanagement.

Soll heißen. Zeitmanagement hat viel mit Planung zu tun. Es hilft ungemein, wenn du dir vorab deinen Tag, deine Woche und deine damit verbundenen To Dos strukturierst. Und zwar so, dass du am Ende mehr vom Tag hast.

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Wie das gehen soll? Z. B., indem du die Aufgaben, für die du Ruhe und Konzentration brauchst, in ein Zeitfenster legst, indem du zum einen einen ruhigen Platz zum Arbeiten hast und zum anderem auch im Sinne von Bio-Rhythmus ein produktives Zeitfenster erwischst.

Kleiner Dinge, die sich dann eher nebenbei erledigen lassen, legst du dann auf Zeitfenster, in denen deine Konzentration dann nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt ist.

Außerdem solltest du auch deine Aufgaben priorisieren und dir Ziele und Zeitlimits setzen. Ganz oft hilft es, wenn man die Dinge, die wirklich wichtig sind und unbedingt erledigt werden müssen, einfach direkt zu Tagesbeginn angeht. Dann sind die weg und du schiebst nicht den ganzen Tag dieses „Ich muss noch unbedingt…“ Gefühl vor dir her.

Was auch helfen kann. Ähnliche Aufgaben zusammenzulegen. Heißt. Du sparst viel eher Zeit, wenn du dir eine Stunde nimmst, um sämtliche offenen Mails abzuarbeiten, anstatt 10 mal am Tag zwischen den anderen Aufgaben 5 Minuten in eine Mail zu investieren. 😊

Und, was auch niemals vergessen werden darf: Gönn dir Pausen. Niemand kann konzentriert 7 Stunden durcharbeiten. Steh ab und zu mal auf, beschäftig dich kurz mit was anderem, schalt ein paar Minuten ab. Und schon kannst du wieder mit voller Konzentration weiterarbeiten. Vielleicht willst du deine Mini-Auszeit ja auch zum Kreativ werden und Kritzeln nutzen? 😊

Übrigens. Beim Strukturieren deines Alltags kann dir vielleicht auch ein Bullet Journal helfen. Schau dir am besten mal unseren Beitrag zum Bullet Journal an. 😊

Regel Nummer 4: Zeitmanagement lernt man nicht von jetzt auf gleich – es ist vielmehr ein Prozess.

Vielleicht hast du es dir schon gedacht. DAS Patentrezept für geschicktes Zeitmanagement gibt es nicht. Wie eigentlich fast immer, musst du auch beim Zeitmanagement vor allem deinen Weg finden, der für dich passt.

Und das heißt leider manchmal, verschiedene Strategien (die wir dir nachher noch vorstellen) ausprobieren. Und dann einfach schauen, was für dich am besten funktioniert. Am Ende ist nunmal jeder Mensch verschieden. 😊

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Regel Nummer 5: Teile dir deine Aufgaben in Häppchen ein – dann wird alles gleich viel überschaubarer.

Eventuell kommt dir das bekannt vor. Aber wenn du eine große Aufgabe in mehrere kleine Unteraufgaben einteilst, ist der Arbeitsberg irgendwie kleiner. Außerdem erreichst du auch schneller Erfolgserlebnisse – weil du wieder eine kleine Aufgabe abgearbeitet hast und so Fortschritte sehen kannst.

Deshalb. Teil dir deine Aufgabe in kleine Unteraufgaben ein. So kannst du vermeiden, dass du vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst. 😊

So, soviel zur Theorie. Kommen wir doch gleich zur Praxis und schauen uns verschiedene Zeitmanagement-Methoden an. 😊

Klar, es gibt gefühlt hunderte von Zeitmanagement-Strategien. Die können wir natürlich nicht alle anschauen. Aber eine kleine (willkürliche) Auswahl haben wir mal für dich zusammengestellt. Sollte dich das Thema noch weiter interessieren, ist Google dir ein guter Freund und Helfer. 😊

Von der Theorie in die Praxis – Methoden für dein Zeitmanagement

Also, Zeitmanagement-Methoden. 10 Stück wollen wir dir heute mal etwas näher vorstellen. Legen wir los. 😊

Zeitmanagement-Methode 1: Das Eisenhower-Prinzip

Fangen wir an mit der ersten Zeitmanagement-Methode, die wir uns heute anschauen wollen.

Dem Eisenhower-Prinzip.

Das basiert auf der Eisenhower-Matrix, mit der du deine To Dos in vier Kategorien einteilen kannst.

  1. Ganz dringend und ganz wichtig; heißt all die Sachen, die wirklich ganz bald erledigt werden sollten.
  2. Zwar wichtig, aber nicht dringend. Darunter fallen so Sachen wie Sport, Familienzeit und auch Kreativ werden; also oft Sachen, die zur Lebensqualität beitragen, aber nicht zeitkritisch sind.
  3. Dringend, aber nicht wichtig. Oft so „Kleinkram“, wie Mails, Telefonate und Co.
  4. Weder wichtig noch dringend. Eigentlich also alles Sachen, die du auch getrost aus deinem Alltag streichen kannst.

Du siehst also. Durch das Eisenhower-Prinzip kannst du deine Aufgaben clustern und sortieren. So siehst du, was wirklich gemacht werden muss und was du eher hinten runterfallen lassen kannst. So kannst du Struktur in deinen Alltag bringen – und dafür sorgen, dass die wichtigen, aber nicht dringenden Dinge, wie z. B. die Kunst, einen Platz in deinem Alltag finden. 😊

Das Pareto-Prinzip – Zeitmanagement-Methode Nummer 2

Kommen wir damit zur nächsten Zeitmanagement-Methode.

Das Pareto-Prinzip, das gerne auch als 80/20-Prinzip bezeichnet wird.

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Wahrscheinlich hast auch du schonmal davon gehört. Am Ende geht es einfach darum, dass du nur 20 % Zeitaufwand brauchst, um eine Aufgabe zu 80 % zu erledigen.

Soll eigentlich einfach heißen. Wenn du ein bisschen Perfektionismus einsparst und die Aufgaben einfach nur so weit erledigst, dass sie gut (aber eben genau nicht bis ins kleinste Detail perfekt) sind, kannst du eine ganze Menge Zeit „sparen“, die du dann für andere Dinge verwenden kannst.

Also. Ab und zu einfach mal 5 gerade sein und den Perfektionisten in dir drinne lassen. 😊

3. Idee zum Zeitmanagement: Die ALPEN-Methode

Damit weiter im Text. Als nächstes schauen wir uns die ALPEN-Methode an.

Bei der Methode steht die geschickte Planung im Vordergrund – in 5 Schritten, die du dir anhand des Worts „ALPEN“ bestimmt einfach merken kannst. 😊

  • A wie Aufgaben: Zuerst notierst du dir alle Aufgaben, die du erledigen sollst/willst.
  • L wie Länge. Für all die von dir notierten Aufgaben schätzt du jetzt ein, wieviel Zeit die jeweils in Anspruch nehmen werden.
    Tipp: Dabei immer lieber etwas zu knapp schätzen. Wieso? Erinner dich mal an deine Schulzeit. Wie oft hast du eine Klassenarbeit erst nach 90 Minuten abgegeben, obwohl du eigentlich schon nach 60 Minuten fertig warst – einfach, weil 90 Minuten Bearbeitungszeit angesetzt waren? Alles klar, oder? 😊
  • P wie Puffer: Bei allem zu knapp Einschätzen solltest du trotzdem immer auch ein wenig Pufferzeit für unvorhergesehene Dinge einplanen – 30 – 40 % deiner Gesamtzeit kannst du dafür schon einplanen. 😊
  • E wie Entscheidung: Als nächstes musst du jetzt entscheiden, welche Aufgaben welche Priorität haben und wann gemacht werden sollten. Helfen kann dir dabei die ABC-Methode, die wir uns gleich noch kurz anschauen. 😊
  • N wie Nachkontrolle: Als letztes solltest du jetzt nochmal deinen Zeitplan kontrollieren. Macht das wirklich alles Sinn und ist auch realistisch? Super! Dann kannst du dich direkt ans Bearbeiten machen. 😊
Zeitmanagement-Methode Nummer 4: Die ABC-Methode

Schauen wir uns doch als nächstes direkt die eben schonmal kurz erwähnte ABC-Methode an. Wahrscheinlich hast du auch davon schonmal gehört. Auch hier geht es wieder ums Klassifizieren deiner Aufgaben.

A-Aufgaben sind die sehr wichtigen Aufgaben, die von niemand anderem gemacht werden sollten. Du solltest ihnen daher auch den größten Teil deiner Zeit einräumen.

B-Aufgaben sind schon noch wichtig, können aber zumindest teilweise delegiert werden. Viel mehr als 25 % deiner Zeit solltest du dafür nicht investieren.

Bleiben noch die C Aufgaben. Die sind tendenziell eher unwichtig, weswegen du auch nur wenig Zeit darauf verwenden solltest. Ein guter Richtwert sind 15 % deiner Gesamtzeit.

Zeitmanagement

Und, hast du mitgerechnet? 😊 Ja? Dann weißt du jetzt bestimmt, dass du für deine A-Aufgaben bis zu 60 % deiner Zeit investieren kannst. 😊

Also. Die ABC-Methode ist eigentlich total simpel. Aber um deine Aufgaben ein bisschen geschickt zu planen und Entscheidungen zu treffen, ist sie immer eine gute Möglichkeit. 😊

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5.      Zeitmanagement-Methode: Küss den Frosch

Werfen wir als nächstes einen Blick auf die „Küss den Frosch“ Zeitmanagement Methode.

Die klingt lustig – und meint einfach nur, dass du am besten immer mit der Aufgabe in den Tag starten solltest, die von all deinen wichtigen Aufgaben die unbeliebteste bzw. schwierigste ist. Wieso?

Weil bei den meisten Menschen die Motivation und Konzentration direkt nach dem Frühstück am höchsten ist. Und es außerdem einfach ein gutes Gefühl ist, wenn du die blödeste Aufgabe hinter dich gebracht hast und sie nicht mehr den ganzen Tag vor dir herschiebst. 😊

Zeitmanagement-Methode Nummer 6: Die 10-10-10 Methode

Die nächste Zeitmanagement-Variante, die wir uns anschauen wollen, ist die 10-10-10-Methode.

Worum geht es dabei? Primär darum, dir den Entscheidungsprozess zu erleichtern. Und zwar, indem du dich vor jeder Entscheidung fragst, was die Konsequenzen sind in

  • 10 Minuten
  • 10 Monaten
  • 10 Jahren.

Durch diesen direkten Vergleich gibst du deinem Hirn eine neue Perspektive und du kannst deine Entscheidung objektiver treffen. Außerdem hilft es dir auch dabei, unwichtige Aufgaben eher zu erkennen und auszusortieren. Probiers mal aus!

7. Variante zum Zeitmanagement: Die Pomodoro-Technik

Die nächste Methode, um deine Zeit besser einzuteilen, klingt ein bisschen nach Essen. 😊

Sie heißt nämlich: Pomodoro-Technik.

Im Wesentlichen gibt es dabei 5 Schritte:

  1. Schreibe alle Aufgaben auf.
  2. Stell dir einen Wecker auf 25 Minuten.
  3. Arbeite so lange konzentriert, bis der Wecker klingelt.
  4. Gönn dir 5 Minuten Pause.
  5. Das wiederholst du 4 Einheiten lange, dann gönnst du dir 20 – 30 Minuten Pause. 😊
Zeitmanagement

Du denkst dir gerade: Alle 25 Minuten Pause nervt? Vielleicht. Aber du wirst sehen, dass es dir auf lange Sicht helfen wird, wenn du alle 25 Minuten deine Arbeit unterbrichst. Du wirst nämlich in Summe deutlich konzentrierter arbeiten können.

Und wenn du dich mit „nur“ 25 Minuten Arbeitszeit wirklich gar nicht anfreunden kannst, hast du natürlich auch die Option, die Zeitintervalle so anzupassen, dass es für dich passt. Teste dich also durch und finde deinen Weg. 😊

Zeitmanagement-Methode 8: GTD (Getting Things Done)

Damit weiter im Text. Kommen wir zur GTD Methode.

GTD steht dabei für „Getting Things Done“ und besteht aus verschiedenen Workflows, mit denen du deine Arbeit strukturieren und nach Dringlichkeit ordnen kannst. Schauen wir uns das mal genauer an.

Im ersten Workflow geht es darum, alles zu erfassen. Heißt, du solltest all deine Aufgaben runterschreiben und dir so zum einen einen Überblick verschaffen und zum anderen auch Platz in deinem Kurzzeitgedächtnis zu schaffen. Weil du dir jetzt nicht mehr merken musst, was du zu tun hast. 😊

Als nächstes arbeitest dann deine To Dos durch – aber nicht im Sinne von „Abarbeiten“, sondern nur im Sinne von „schauen, was du jetzt erledigen musst, was unbedingt du tun musst oder was du delegieren kannst“.

Dann organisierst du. Dabei sortierst du deine noch zu erledigenden Dinge in verschiedene Kategorien ein, wie z. B. Daheim, Lesen, Büro etc. Außerdem sollte die einzelne Tätigkeit auch nicht zu pauschal sein, sondern wirklich in die einzelnen Aufgaben runtergebrochen werden. Haushalt wäre dann z. B. Aufräumen, Putzwasser vorbereiten, saugen, nass rauswischen, etc.

All diese Aufgaben solltest du dann regelmäßig durchsehen und pflegen.

Und dann natürlich auch erledigen.

Dabei solltest du zunächst entscheiden, welche Aufgaben du wann machst. Helfen können dir dabei die Kriterien „Kontext“, „Verfügbare Zeit“, „Verfügbare Energie“ und „Wichtigkeit“. Gedankengang dabei ist, dass wichtige und schnell zu erledigende Aufgaben, wie z. B. ein Telefonat, direkt erledigt werden sollten; einfach damit sie schonmal weg sind.

Nach und nach wirst du dann sehen, wie der Aufgabenberg schrumpft – und vor allem durch die Struktur auch übersichtlicher und irgendwie „freundlicher“ wird. 😊

Methode Nummer 9 für ein besseres Zeitmanagement: Personal Kanban

Vielleicht hast du den Begriff „Kanban“ schonmal im Zusammenhang mit Produktionsprozessen gehört, wenn es um Arbeitsflussoptimierung geht.

Kanban kannst du aber auch für deine persönliche Arbeit anwenden.

Wie? Indem du dir erstmal ein großes Blatt nimmst und das in 3 Spalten einteilst. Die benennst du dann in „Noch zu erledigende To Dos“, „In Arbeit“ und „erledigt“.

Dann schreibst du wieder deine ganzen Aufgaben auf – diesmal auf Klebezettel. Du ahnst wahrscheinlich schon, wieso. Richtig, damit du deine To Dos jetzt in die verschiedenen Spalten einordnen kannst.

Verschafft dir einen schönen Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstatus deiner To Dos. 😊

Idee Nummer 10 für deine Organisation: Die One-Minute-To-Do-Liste

Damit kommen wir zur letzten Methode, die wir uns heute anschauen wollen. Die One-Minute-To-Do-Liste.

Auch hier brauchst du wieder ein großes Blatt, das du in 3 Spalten einteilst. Diesmal benennst du die Spalten aber als „Dringend Heute“, „Möglich Heute“ und „Heute Nicht im Fokus“.

Auch hier kannst du deine Aufgaben dann wieder einteilen und dir so einen guten Überblick verschaffen.

Zeichnen lernen für Anfänger

So, was stellen wir fest, nachdem wir die ganzen Zeitmanagement-Methoden gesehen haben? Wahrscheinlich das, was wir eingangs schon erwähnt haben. Nämlich, dass deine Zeit sich nicht vermehrt, nur weil du Methoden zum Managen anwendest. Aber du kannst eben versuchen, deine Aufgaben und deine Zeit gut zu strukturieren, um so am Ende quasi das meiste aus der verfügbaren Zeit rauszuholen. 😊

Also, probier dich durch und finde die Methode, die dir am besten hilft. Du wirst sehen, du kannst dir so ein Zeitfenster „rausarbeiten“, das du dann z. B. fürs Malen und Zeichnen nutzen kannst. 😊

Kunst und Zeichnen im Alltag – Wie du Malen und Zeichnen in deinen Alltag mit dem richtigen Zeitmanagement ganz einfach einbauen kannst.

Und wie genau du am besten die Kunst in deinen Alltag einbauen kannst, schauen wir uns jetzt an. 😊

Du musst nämlich nicht unbedingt Stunden Zeit haben, um der Kunst einen Platz in deinem Alltag einzuräumen. Da können schon ein paar Minuten Arbeitspause reichen.

Übrigens.Tipps für Kunst im Alltag findest du auch im Buch „Kunst vorm Frühstück“.

Kunst geht auch ganz nebenbei!

Tipp Nummer 1: Malen und Kunst in den Büroalltag einbauen.

Zeichnen lernen für Anfänger

Ja, das geht. Zum Beispiel, indem du dir ein Notizbuch zulegst, das du selbst gestalten kannst – dein Bullet Journal. Da kannst du dich dann beim Planen und Eintragen kreativ selbst verwirklichen. 😊

Oder du bastelst dir in einer kurzen Pause einfach mal ein Lesezeichen – du brauchst nur Klebeband und eine Büroklammer!

Tipp Nummer 2: Kleine kreative Auszeiten.

Wir haben uns ja schonmal in einem anderen Beitrag ausführlich mit Kreativitätsübungen auseinandergesetzt. Da hast du auch gelernt, dass man Kreativität trainieren kann. Das geht auch super im Büroalltag.

Zum Beispiel, indem du dir deine Umgebung genau anschaust, sie wahrnimmst und so das Sehen übst.

Oder indem du die Meetingpause nutzt, um einfach ein bisschen vor dich hinzukritzeln. Vielleicht erkennst du dann ja abends zu Hause, was genau du da gemalt hast?

Tipp Nummer 3: Fang einfach an.

Das ist jetzt wahrscheinlich ein sehr abgedroschener Tipp. Aber einfach immer wahr.

Du musst einfach anfangen. Versteck dich nicht hinter „Keine Zeit“ Ausreden. Wenn man wirklich mag, findet man Zeit. Und gerade Kunst ist eine super Methode, um dir im stressigen Tag eine Pause im Sinne von meditativem Malen zu gönnen und abzuschalten.

Und gerade für kleine Kritzelein, Skizzen und Co. braucht es wirklich nicht viel Zeit. Die kannst du in ein paar Minuten machen.

Zeichnen lernen für Anfänger

Und das schönste dabei. Wenn du regelmäßig auch nur ein paar Minuten in deine Kunst investierst, lernst du oft mehr, als wenn du 1 mal im Monat einen ganzen Tag deiner Kunst widmest.

Also. Leg los und nutz die Zeit, die du durch geschicktes Strukturieren deines Alltags gewonnen hast. Du wirst sehen, die Zeit für dich und dein Hobby wird dir guttun. 😊

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Kurz und knapp

Damit wären wir dann auch am Ende unseres Beitrags zum Zeitmanagement angekommen.

Du hast heute gelernt, dass es absolut wichtig ist, dir immer wieder mal Zeit nur für dich und das, was du gerne tust, zu nehmen. „Keine Zeit“ ist dabei kein Argument. Du hast heute nämlich 10 verschiedene Zeitmanagement-Methoden kennen gelernt, die dir hoffentlich dabei helfen, deinen Alltag und deine To Dos besser zu strukturieren und so am Ende mehr Zeit für das, was du magst, rauszuschlagen.

Vielleicht magst du die so gewonnene Zeit ja mit einem unserer Künstlersets von Schnaud verbringen?

Wir würden uns auf jeden Fall sehr freuen. 😊

Welche Zeitmanagement-Methode funktioniert für dich am besten? 😊

Du willst noch mehr rund um Schnaud und das Künstler Werden lernen? Dann schau dich am besten weiter auf unserer Seite für Künstler um. 😊

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